Erwei­te­rung EFH

Architektur

  • Art: Hoch­bau
  • Jahr: 2022 — 2025
  • Bau­herr: pri­va­ter Bauherr
  • Bau­ort: Hamburg

Der Um- und Aus­bau ergänzt das bestehen­de Sied­lungs­haus durch einen Anbau an der Südei­te und struk­tu­riert den Bestand­sin­nen­raum neu. Im Erd­ge­schoss ent­ste­hen zwei Durch­brü­che für die Erschlie­ßung der neu­en Zim­mer, wäh­rend der gemau­er­te Gie­bel im Ober­ge­schoss voll­stän­dig abge­bro­chen wird. Im Erd­ge­schoss wer­den außer­dem zwei wei­te­re Durch­brü­che geschaf­fen. Ein Durch­bruch ver­bin­det die Ein­gangs­die­le mit der ehe­ma­li­gen Küche, um eine groß­zü­gi­ge­re Ver­bin­dungs­ach­se zwi­schen Ein­gangs­tür und Gar­ten­zu­gang zu schaf­fen. Die ande­re öff­net die Ein­gangs­die­le zum neu­en Wohn- und Ess­be­reich. Die alte Küche samt dem dar­an lie­gen­den Ess­zim­mer wer­den zu Arbeits­plät­zen am Gar­ten. Das alte Arbeits­zim­mer an der Stra­ßen­sei­te wird zum Bad umge­nutzt. Im neu­en Anbau ent­ste­hen drei neue Kin­der­zim­mer, die sich an die neu­ge­stal­te­te Wohn­kü­che im Bestands­bau anglie­dern. Drei Fens­ter­tü­ren glie­dern die neue Gie­bel­fas­sa­de auf der Süd­sei­te, an der öst­li­chen und west­li­chen Trauf­sei­te schaf­fen grö­ße­re Fens­ter Sicht­be­zü­ge zwi­schen den Innen­räu­men und dem Gar­ten. Gege­ben durch die groß­zü­gi­ge­re Raum­hö­he der ergänz­ten Räu­me ent­steht im Ober­ge­schoss ein Höhen­ver­satz zwi­schen Alt- und Neu­bau. Die Holz­bal­ken­de­cke schließt an den Bestand an, die unter­schied­li­chen Ebe­nen wur­den mit Tritt- und Sitz­stu­fen aus Holz ver­bun­den. Eben­falls wer­den meh­re­re nicht­tra­gen­de Trenn­wän­de im Ober­ge­schoss abge­bro­chen, um einen gro­ßen zusam­men­hän­gen­den Wohn­raum zu schaf­fen. Die höl­zer­ne Spar­ren­dach­kon­struk­ti­on des Neu­baus folgt der Dach­nei­gung des Bestands und wur­de mit den sel­ben Dach­stei­nen gedeckt. Um die Dach­kon­struk­ti­on mit dem brei­te­ren Wand­ab­stand im Neu­bau zu ver­bin­den, wer­den auf Höhe des bestehen­den Dach­knicks auch im Neu­bau beid­sei­ti­ge flach geneig­te Dach­ab­schnit­te kon­stru­iert. Auf der Gie­bel­sei­te ent­steht so eine kla­re Glie­de­rung des Neu­baus in die drei erd­ge­schos­si­gen Räu­me. Im Ober­ge­schoss ergänzt ein mit­ti­ges Rund­fens­ter die Fas­sa­de und belich­tet den erhöh­ten Sitz­be­reich unter den Dach­schrä­gen. Zur Gar­ten­sei­te wer­den die bestehen­den Dach­fens­ter außer­dem um zwei Licht­bän­der im Neu­bau ergänzt.