Nach weitreichenden Zerstörungen im zweiten Weltkrieg wurde das Stadthaus in Hamburg Hamm neu aufgebaut und in den folgenden Jahren mehrmals saniert und umgebaut. Im Zuge dieser Maßnahmen wurde die gartenseitige Gaube abgebrochen und als Dachbalkon über alle drei Wohnungen verbreitert.
Der Dachbalkon soll nun wieder zu einer überdachten Gaube ausgebaut werden. Hierfür werden die Porenbetontrennwände sowie der Dachüberstand vor dem Balkon abgebrochen. Um den beiden Randwohnungen einen größeren Austritt zu schaffen werden die neuen Trennwände in Holzständerbauweise zur Mitte hin eingerückt. Zur südlichen Gartenseite wird eine Brüstung mit einer Füllung aus Edelstahlnetzen montiert. Dahinter verläuft ein ungedämmtes Glas-Faltwand-System.
Das neue Gaubendach wird mit Holzsparren und aufliegenden Profilen als Glasdach ausgeführt. Zur Ost- und Westseite werden die Gauben mit fest verglasten Seitenfenstern abgeschlossen. Die Decke unterhalb der neuen Gaube wird ebenfalls ertüchtigt und als gedämmte Geschossdecke neu ausgeführt.